Klostermuseum

Öffnungszeiten:

Palmsonntag bis Allerheiligen (1.11.)
täglich 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

In der übrigen Jahreszeit November bis Palmsonntag (März/April)
Eingeschränkte Öffnungszeiten, bitte an der Klosterpforte erfragen.

Das Museum der Benediktinerabtei befindet sich in den ehemaligen Repräsentationsräumen des Reichsabtes und den Räumen der barocken Gemäldegalerie (heute teilweise Staatsgalerie.) Ausgestellt sind Schnitzwerke, Altartafeln, Gemälde von der Gotik bis in die Barockzeit (Ottobeurer Meister, Ulmer Meister, Umkreis Bernhard Strigel, Johann G. Bergmüller). Historische Pläne und Entwürfe der Deckenfresken in der Kirche, Teile der Klosterapotheke, Porzellansammlung und Mobiliar geben einen Eindruck von der Geschichte des Klosters im 18. Jahrhundert.

Auf Ihrem Weg durch das Museum liegen auch die Barockbibliothek, der Theatersaal und der Kaisersaal. – Die Barockbibliothek ist wegen Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende des Jahres 2018 leider geschlossen. -- Der Theatersaal ist seit 2016 Bestandteil der Alpen-Route der PERSPECTIV Gesellschaft der historischen Theater Europas (http://www.perspectiv-online.org).

Behindertengerechter Zugang zum Museum im 2. Stock über einen Aufzug. Melden Sie sich bitte an der Klosterpforte am Eingang.

„Kunstwerk des Monats“

Jeweils am zweiten Sonntag des Monats Führung und Vorstellung eines Kunstwerkes im Museum. page29image11704

Treffpunkt: Eingangsbereich Museum (2. Stock)
Termine: 14. Mai – 11. Juni— 9. Juli – 13. August – 10. September
Eintritt: frei

Internationaler Museumstag am Sonntag 21. Mai 2017

Aus Anlass des 250. Todestages von Johann Michael Klein , der den Dachstuhl der Basilika errichtet hat: Präsentation von Plänen des Dachstuhls im Museum und Führungen im Dachstuhl der Basilika um 15.00 und 16.00 Uhr.

Treffpunkt Museumseingang Erdgeschoss (Benediktuskapelle) Eintritt: frei

Museumspädagogische Angebote für Schulklassen

1. Die mittelalterliche Schreibstube im Kloster

Alter: 1.- 4. Klasse abgestimmt auf den Lehrplan der 1.-4. Jahrgangsstufe
Dauer: 90 Minuten, anpassbar bis 180 Minuten
Durchführung: museumspädagogische Fachkräfte

Die Teilnehmer machen zusammen mit der Museumspädagogin eine Zeitreise ins Mittelalter. Wesentlicher Bestandteil des mittelalterlichen Klosters war die Schreib- stube, das sogenannte Skriptorium. Damals musste jede einzelne Buchseite von Hand abgeschrieben werden. Schließlich gab es keinen Computer, Drucker und Kopierer. Doch wie kann man ein Buch ohne Papier herstellen? Und wozu braucht man Gänsefedern und Rinderhörner? Die Teilnehmer probieren die alten Techniken selbst aus und versuchen sich als mittelalterliche Schreiber und Buchmaler in der klösterlichen Schreibstube. – Bitte frühzeitig buchen.

Kosten: 3,50 € pro Kind (inklusive Material)

2. Leben in einem Benediktinerkloster 

Alter: 1.- 4. Klasse abgestimmt auf den Lehrplan der 1.-4. Jahrgangsstufe
Dauer: 90 Minuten, anpassbar bis 180 Minuten
Durchführung: museumspädagogische Fachkräfte

Im Rahmen eines Rundgangs mit Praxissequenzen setzen sich Grundschulkinder mit der aktuellen Lebenswelt der Benediktinermönche im Kloster Ottobeuren ausein- ander und entdecken ihre klösterliche Welt. Ein spannender Entdeckungsrundgang durch das Kloster beginnt: Was bedeutet zum Beispiel der Ausspruch „Ora et labora et lege“ des heiligen Benedikt? Welche Rolle spielt er im Leben der Mönche? Welchen historischen Hintergrund hat das Kloster, in dem die Mönche leben? Welche Kleidung tragen die Mönche und wie verbringen sie ihre Zeit?

Kosten: 3,50 € pro Kind (inklusive Material)