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Klosterpatrozinium

Anlässlich des Patrozinium des Klosters und der Pfarrei zu St. Alexander und seinen Brüdern (10. Juli) begann am Sonntag 13. Juli der Festgottesdienst mit einem Sternmarsch und der Prozession zur Basilika. Aus vier Himmelsrichtungen kamen die Blaskapellen aus Amendingen (mit einer großen Schar Wallfahrer), Bedernau, Hausen und Wolfertschwenden zu Marktplatz, wo sich der Konvent mit dem Alexander-/Ursula-Schrein bereits ein gefunden hat. Nachdem der Kölner Domdechant Monsignore Robert Kleine die Prozession mit einem Wallfahrtsgebete eröffnet hatte, zog die große Schar der Gläubigen mit dem Schrein zur Basilika hinauf. Eingeladen zum Klosterfest waren die ehemaligen Pfarrereien Ottobeuren, die 1167 von Abt Isingrim eine Reliquie beschenkt bekamen. Abt Isingrim war beim Zug dabei, als der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel die Gebeine der Heiligen Drei Könige 1164 von Mailand nach Köln überführte. Zum Dank erhielt der drei Jahre später die 77 Gebeine von Jungfrauen aus dem Gefolge der Märtyrerin und Stadtpatronin von Köln Ursula, die er an die Pfarreien verteilte. Dies ist der historische Hintergrund dafür, dass die ehemaligen Pfarreien eingeladen wurden und der Kölner Domdechant Monsignore Robert Kleine den Festgottesdienst hielt.

Vor dem Portal zwischen den alten, neu aufgestellten Klosterpatronen der Basilika hielt der Zug und alle Gläubigen sagen, begleitet von vier Musikkapellen, das Te Deum (Großer Gott wir loben dich). Danach betraten wir die Basilika zum Gottesdienst, den der Ottobeurer und Hawanger Kirchenchor, die Choralschola der Benediktinerabtei und der Musikverein Hausen musikalisch gestalteten. Domdechant Monsignore Robert Kleine ging in seiner Predigt auf die Beziehungen zwischen Köln und Ottobeuren im 12. Jahrhundert ein. Ähnlich wie die heiligen drei Könige ihre Häupter erhoben und dem Stern folgen, um Christus zu gelangen, erhoben auch Alexander und seine Brüder das Haupt, als sie vor Christus ihr Leben hingaben und als Märtyrer sterben. Nach dem Festgottesdienst wurden im elternchor den Gläubigen der Alexander Mandl aufgelegt und Gott um Gesundheit und Schutz vor Krankheit gebeten. Großer Gott wir loben dich. Danach betraten wir die Basilika zum Gottesdienst, den der Ottobeurer und hawanger Kirchenchor, die Choralschola der Benediktinerabtei und der Musikverein Hausen musikalisch gestalteten. Domdechant Monsignore Robert kleine ging in seiner Predigt auf die Beziehungen zwischen Köln und Ottobeuren im 12 Uhr Jahrhundert ein. Ähnlich wie die heiligen drei Könige ihre Häupter erhoben und dem Stern folgen, um zu Christus zu gelangen, erhoben auch Alexander und seine Brüder das Haupt, als sie vor Christus ihr Leben hingaben und als Märtyrer sterben. Nach dem Festgottesdienst wurden im Eldern-Chor den Gläubigen der Alexander-Mantel aufgelegt und Gott um Gesundheit und Schutz vor Krankheit gebeten.

Beim anschließenden Klosterfest stand das halbe Kloster offen, dass man erkunden konnte. Im Museum die Sonderausstellung "Zeit trifft Ewigkeit", in der Benediktuskapelle spielten und sangen die Instrumentalisten des Spontichores aus Ottobeuren, der Chor "All together" aus Wolfertschwenden und der Kirchenchor Hawangen. Raum der Stille, Einführung in die Regel des heiligen Benedikt, Führungen, kleine Konzerte, Dachstuhlbegehung, Ortsbesichtigung und zahlreiche Begegnungen boten einen abwechslungsreichen Nachmittag im Kloster, der seinen Abschluss in der feierlichen Pontifikalvesper in der Basilika fand, damit am Abend alle rechtzeitig zu Hause sind um das Fußball-WM-Finale anschauen zu können.